Die Mitglieder des Vereins Akanthus oder Gastreferenten informieren mittels Vorträge oder Führungen an historischen Orten über die Geschichte der Städte und Dörfer der Region.

Wir sind auch bei Veranstaltungen des Stadtmeseums präsent.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie als Gäste von "Akanthus" begrüßen dürfen.


Vorträge von Mitgliedern des Vereins im 2. Halbjahr 2025

 

 


 Sontag. den 7. September 2025,14:00 Uhr, Ort: Stadtmuseum Strausberg

 

 

Vortag: Gerd-Ulrich Herrmann

 

Das „Wolfsthal“ – 600 Jahre Stadtgeschichte.

Von der Meierei zum Dichterviertel“

 

Der Vortrag gibt Einblicke in die 400-jährige Geschichte des Wolfstals. Mehr als dreihundert Jahre lang gehörte das Vorwerk mit der Meierei und der Schäferei zum städtischen Besitz. Der gegenüberliegende Marienberg mit der Marienkapelle war noch im 16. Jahrhundert ein Wallfahrtsort. Am Fuße des Berges befand sich einst das Hotel „Wolfstal“, ein beliebtes Ausflugsziel für die Berliner, bevor es als Gauschule der nationalsozialistischen Erziehung der Beamten diente. Vom heutigen Dichterviertel aus führte Marschall zwei in die Geschichte eingegangene Telefonate. An der südlichen Spitze des Wolfstals erwarb die Stadt 1922 eine Fläche, das heutige Handelszentrum.

 


Sonnabend, den 13. September 2025, 09:15 Uhr, Treffpunkt Lustgarten, 

Thematische Führung: Gerd-Ulrich Herrmann

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2025:

"Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich?".

 

 

„Die Strausberger Straßenbahn“

 

Seit mehr als 130 Jahren verbindet die Strausberger Eisenbahn das Stadtzentrum mit dem Bahnhof Strausberg. Ursprünglich verkehrten Dampfzüge für den Personen- und Güterverkehr. 1921 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen – auf einer teilweise neuen Trasse. Die wurde später noch verlängert, der neue Abschnitt zu DDR-Zeiten aber wieder gekappt. Heute ist die Strecke ein reiner Straßenbahnbetrieb.

Wer mehr zur Strausberger Eisenbahn erfahren will, ist bei einem Vortrag am 1. September im Stadtmuseum richtig. Ab 14 Uhr wird der Historiker Gerd-Ulrich Herrmann vom Akanthus-Verein für Regionalgeschichte dort die Geschichte des Verkehrsunternehmens beleuchten.

 

 Ablauf:

  • Besichtigung der Werkstatthalle mit fachkundigen Informationen durch Maik Schubert 
    (Strausberger Eisenbahn GmbH)
  • kleiner Spaziergang entlang der "Alten Gleisanlage) bis zur Haltstelle Hegermühle,
  • Fahrt mit der Strausberger Eisenbahn bis Vorstadt

 

Teilnahmegebühr: 5,00 € p. P.

 


Donnerstag, 11. September 2025, 14:30 Uhr, Heinersdorf, Begegnungsstätte

 

Vortrag: Gerd-Ulrich Herrmann

Oberstleutnant i. G. Hans-Alexander von Voss –

„Wählte Ungnade, wo Gehorsam keine Ehre brachte“

 

Der Vortrag ist dem Offizier im Widerstand, Oberstleutnant i. G. Hans-Alexander von Voß, gewidmet. Frühzeitig geriet er in Konflikt mit dem Regime und verurteilte in seinen Briefen an seine Frau entschieden die Ermordung polnischer Intellektueller und französischer Geiseln. Bereits während des Frankreichfeldzugs knüpfte Voß im Auftrag seines Vorgesetzten, Generalfeldmarschall von Witzleben, Kontakte, um Gleichgesinnte für den Widerstand zu gewinnen. Ab April 1943 gehörte er zu einer kleinen Gruppe um den späteren General Henning von Tresckow, die innerhalb der Heeresgruppe Mitte mehrere erfolglose Attentate gegen Hitler plante. Am 8. November 1944 nahm sich Oberstleutnant von Voß aus Furcht vor einer möglichen Verhaftung im Heinersdorfer Gutspark das Leben. Sein Grab auf dem Waldsieversdorfer Friedhof und eine Gedenktafel am Denkmal für die Opfer des Krieges erinnern an einen Mann, der „Ungnade wählte, wo Gehorsam nicht Ehre brachte“.

 


Sonntag, den 14. September 2025, 15:00 Uhr. Festhalle Wriezener Straße

Eine Veranstalter des „Vereins Festsaal Strausberg e.V.“

 

Vortrag: Gerd-Ulrich Herrmann:

 

"Die Strausberger Einrichtungen des Brandenburgischen Provin­zialverbandes" 

 

Die Geschichte des Provinzialverbandes Brandenburg ist zugleich ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zeit. Die sogenannten Korrektionsanstalten bzw. Korrigendenanstalten gehörten über 150 Jahre zum Stadtbild Strausbergs. Durch die verschiedenen Einrichtungen in unserer Stadt nimmt Strausberg innerhalb des Provinzialverbandes eine besondere Stellung ein.

Im Vortrag werden vorgestellt.

  • Das ehemalige Landarmen- und Invalidenhaus, später Korrektionsanstalt, 
  • die Brandenburgische Schul- und Erziehungsanstalt, ab 1927 Landesjugendheim,
  • das Vorwerk der Korrektionsanstalten,
  •  das Wanderarbeiterheim und
  •  das Burschenheim, später das Landesjugenderziehungsheim. 

Sonntag, den 21. September 2025, 14:00 Uhr, im Stadtmuseum Strausberg

 

Vortrag: Ruth Teichner

 

„Strausberger Gaststätten seit 1898“

 

Mithilfe von Video-und Bildmaterial lädt die ehemalige Strausberger Lehrerin Ruth Teichner dazu ein, in die gastronomische Vergangenheit Strausbergs abzutauchen und ihre Erkenntnisse, die sie in ihrem frisch erschienenen Buch veröffentlicht hat, anschaulich zu beleuchten. Dabei gibt sie Einblicke in Strausbergs ehemalige und noch heute vereinzelt existierende Gaststätten und lässt deren bewegte Geschichten mithilfe von authentischen Zeitzeugenberichten lebendig werden.

 


Sonntag, den 5. Oktober, 14:00 Uhr, im Stadtmuseum

Vortrag: Gerd-Ulrich Herrmann

 

„Strausberg im Jahr 1945“ 

 


Mittwoch, den 8. Oktober 2025, 18:00 Uhr, im Spiegelsaal in der Sportwelt

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der „Kameradschaft Ehemalige/ Reservis­ten/ Hin­ter­bliebene Strausberg im Bundeswehrverband

 

Vortrag: Gerd-Ulrich Herrmann: „NVA wegtreten! Kontinuität und Wandel in der Garni­sonsstadt Strausberg.“

 

Diskussion mit Herrn Staatssekretär a. D. W. Ablaß 


Sonntag, den 22. November 2025, 15:00 Uhr, 15:00 Uhr, Chamisso Museum in Kunersdorf

 

Vortrag: Gerd-Ulrich Herrmann:

 

„Auf den Spuren des Johanniter Ordens beiderseits der Oder“